Den Jahresabschlussgottesdienst mit besonderer Prägung hielt am 28. Dezember 2025 Bischof Pascal Strobel in der Gemeinde Völklingen-Warndt.
„Es ist Zeit, Gutes zu tun“ - das Jahresmotto 2025 der Neuapostolischen Kirche hatte den Bischof zu der Idee inspiriert, Menschen, die aufgrund des Krieges in der Ukraine ihre Heimat verlassen haben, einmal gezielt anzusprechen und einen Gottesdienst mit ukrainischer Übersetzung am Altar zu halten.
Eingeladen war hierzu ein Kinderchor mit dem Namen „Ukrainisches Souvenir“, der zusammen mit dem Gemeindechor den Gottesdienst mitgestaltete und die Herzen aller Teilnehmer vor Ort und via IPTV berührte.
Die Kinder ließen es sich nicht nehmen, neben Liedern aus ihrer Heimat auch „O du fröhliche“ in deutscher Sprache und „Stille Nacht“ auf Ukrainisch zu intonieren und allen Teilnehmern weihnachtliche Gefühle zu bringen.
Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat
Der Gottesdienst hatte das Bibelwort zum Jahresabschluss aus dem Psalm 103,2 zur Grundlage: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“
Da die ukrainischen Gäste nicht die Möglichkeit hatten, direkt an Weihnachten einen besonderen Gottesdienst zur Geburt Christi zu erleben, bereitete der Bischof ihnen diesen Gottesdienst mit großer Freude und sprach auch den trinitarischen Eingang „In dem Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ sowie den Schlusssegen in ihrer Sprache. Außerdem ertönten auch auf Ukrainisch die Worte: „Christus ist geboren.“
Die Lesung in ukrainischer Sprache hielt eine Jugendliche mit großem Enthusiasmus und besonderer Andacht. Auf die deutsche Sprache wurde verzichtet, da die Worte bereits am Weihnachtsgottesdienst vorgelesen w0rden waren (Lukas 2,1-14).
Übersetzerin Iryna leistete während des ganzen Gottesdienstes eine großartige Arbeit.
Evangelist Stephan Petri, Vorsteher der Gemeinde, ergänzte das Dienen des Bischofs in der Co-Predigt.
Nach Beendigung des Gottesdienstes blieben alle gespannt sitzen, da die Kinder in ihren traditionellen Kostümen noch einige Lieder vortrugen, was mit großem Applaus belohnt wurde. Dass man so ein Fest wiederholen sollte, am besten an Ostern, war sofort der Gedanke des Bischofs.
Im Anschluss lud die Gemeinde zu einem Beisammensein ein, gereicht wurden neben einem Sektempfang leckere Häppchen, zwei Suppen und viele feine Kuchen.
30. Dezember 2025
Text:
Stephan Petri
Fotos:
Lars Hedrich
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