Am Sonntag, den 12. Januar 2025, empfing Paolina, das jüngste Mitglied der Gemeinde Völklingen-Warndt aus der Hand des Gemeinde-Vorstehers, Evangelist Stephan Petri, den Segen Gottes zur Taufe und wurde mit diesem Tauf-Bund eingefügt in die Kirche Christi. Gemeindechor, Streichorchester, Flötengruppe und Kinderchor sorgten mit ihren Vorträgen für eine festliche Stimmung. Viele Gäste erlebten mit der Gemeinde einen ganz besonderen Taufgottesdienst.
Der Predigt lag das Bibelwort aus dem Evangelium Johannes, Kapitel 1, Vers 18 zugrunde: "Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt."
Zu Beginn der Predigt ging der Vorsteher auf das vom Chor gesungene Lied ein „Welch ein Freund ist unser Jesus“ (GB 237) und sagte, dass es Jesus Christus gewesen sei, der eine Brücke zwischen Gott und den Menschen geschlagen habe. Er sei auf diese Erde gekommen und habe Gott, seinen Vater, den Menschen nahegebracht. „Ich und der Vater sind eins“ so sagte Jesus und damit sei nicht nur Jesus, der Sohn sondern auch Gott, der Vater, als unser Freund heute Morgen zu uns allen gekommen.
Allumfassende Liebe Gottes
Niemand habe Gott je gesehen, so der Vorsteher weiter, aber in seinem Handeln sei er erkennbar. Das Volk Israel habe das vielfach erfahren können, aber auch in der Zeit Jesu und in unserer heutigen Zeit sei Gott in seiner großen Liebe sichtbar. Gott würde niemanden vergessen; seine Liebe umschließe alle, jeder sei Ihm wichtig! Gott sehe auch tief in die Herzen der Menschen hinein, er sei gerecht zu allen und jedem gnädig. „Gott ist ewig, ohne Anfang und ohne Ende!“ sagte der Evangelist.
Der freie Wille
Priester Dieter Fuhrmann sprach in seinem Wortbeitrag davon, dass Gott uns einen freien Willen gegeben habe, er mische sich nicht in unser Leben hinein. Wenn wir aber die Liebe und Gnade Gottes erkennen würden, dürften wir auf seine Hilfe bauen.
Ein Vortrag des Liedes „Auf deinen Herzensacker…“ (CB 97) leitete die Taufhandlung ein. Evangelist Petri stellte die Taufe unter das Bibelwort aus Jeremia 32, Verse 40.41: Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun, und will ihnen Furcht vor mir ins Herz geben, dass sie nicht von mir weichen. 41 Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande einpflanzen in beständiger Treue, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.
Alle Kinder waren vom Vorsteher eingeladen, die Taufhandlung aus nächster Nähe zu beobachten und zu sehen, wie alles vor sich ging.
Nach dem Ende des Gottesdienstes konnten alle Anwesenden den Eltern ihre Glück- und Segenswünsche aussprechen.
14. Januar 2025
Text:
Klaus Klein
Fotos:
Lars Hedrich
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