Am 23.11.2025 feierten die Geschwister Helga und Wilfried Hedrich in der Gemeinde Völklingen-Warndt das Fest der Goldenen Hochzeit.
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus Offenbarung 21, 3,4: „Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“
Evangelist Petri, der Vorsteher der Gemeinde, wies auf die neue Schöpfung hin, die in Jesus ihren Anfang gefunden habe und ihr Ende haben werde, wenn Gott mit den Menschen zusammen sei für alle Ewigkeit. Hierzu sei es nötig, sich zu ändern und die Liebe Jesu umzusetzen.
Priester Primm ergänzte die Gedanken in seiner Co-Predigt.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles spielte die Flötengruppe auf Wunsch der Jubilare das Lied „Herr, den ich tief im Herzen trage“.
Persönliche Ansprache an das Goldene Hochzeitspaar
Evangelist Petri hatte für das Jubelpaar das Bibelwort aus Maleachi 3, 20: „Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. Und ihr sollt herausgehen und springen wie die Mastkälber.“
Es sei immer der Wunsch der beiden gewesen, Gott zu fürchten, dabei handele es sich nicht um Angst vor Gott, sondern es sei der Respekt vor seiner Größe und Güte und der Wunsch, ihm die Treue zu halten.
Auch den Partner mit Respekt zu behandeln und einander auf Augenhöhe zu begegnen, sei wichtig, ebenso wie das Vertrauen, das die beiden füreinander aufgebracht haben und das eine Grundlage für 50 gemeinsame Jahre sei.
Wer Gott fürchte, bekomme die Verheißung des Segens, dem solle die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen. Jesus, der für die Menschen gestorben ist, biete seine Gnade an.
Sonne im Miteinander bringt Freude und Glück.
Außerdem gebe es ‚Heil unter ihren Flügeln‘. Man denke an das Bild der Bewahrung wie bei einer Henne und ihren Küken. Gott biete auch heute seinen Schutz an.
Außerdem sei das auch in einer Ehe so, in der Krankheit habe man den anderen unterstützt und geholfen.
Den letzten Teil des Wortes habe er sich nicht verkneifen können, zu erwähnen, sagte der Vorsteher: In einer anderen Übersetzung heiße es ‚springen wie ein Flummi‘. Er rate zwar davon ab, das wörtlich zu nehmen, aber der Segen Gottes befähige dazu, Freude mit dem anderen zu erleben und die Gnadensonne zu verspüren, diese Freude solle man dem Jubelpaar ansehen.
Im Anschluss an die Ansprache spendete Evangelist Petri den Segen zur Goldenen Hochzeit.
Nach dem Gottesdienst, der feierlich vom Chor umrahmt wurde, hatten die Gottesdienstteilnehmer die Möglichkeit, das Jubelpaar zu beglückwünschen.
4. Dezember 2025
Text:
Stephan Petri
Fotos:
Lars Hedrich
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