Am 10. November 2024 feierte Apostel Gert Opdenplatz in der Gemeinde Völklingen-Warndt den Sonntagsgottesdienst mit den Gläubigen der Gemeinde. Dazu eingeladen waren mehrere Gemeinden des Bezirks sowie alle, die über IPTV verbunden waren. Die Feierstunde wurde umrahmt von Vorträgen des Projektchores, der zu diesem Anlass aus Sängerinnen und Sängern des ganzen Bezirkes gebildet worden war.
Der Apostel legte dem Gottesdienst ein Bibelwort zugrunde aus Matthäus 24,40-41:"Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben."
Nach dem Vortrag des Liedes „Wer will uns scheiden…“ (Chorbuch Nr. 400) gab Apostel Opdenplatz seiner Freude Ausdruck über dieses Lied und sagte, Paulus habe damit sagen wollen, dass nichts und niemand uns von Gottes Liebe scheiden könne.
Angenommen - Preisgegeben
Auf das vorgelesene Bibelwort eingehend, sagte der Apostel, er wolle damit auf die grundlegende Situation schauen, die dem Christentum das Fundament gebe. Von den Schächern, die mit Jesus am Kreuz hingen, verspottete einer den Herrn, der andere suchte Gnade und fand diese auch. Es wurde also der eine angenommen, der andere preisgegeben. Das sei aber nicht an Jesus gelegen, sondern daran, wie der einzelne sich zu Jesus gestellt habe. Das sei auch für uns die entscheidende Frage: „Wie stehst Du zum Herrn?“ Die Treue zum Herrn, die wir zum großen Teil schon an der Konfirmation gelobt hätten, die gelte es zu bewahren. „Es geht um Dein Verhältnis zu Christus!“ sagte der Apostel eindringlich. Auch der Stammapostel warne uns, die persönlichen Umstände von Bruder oder Schwester zu beurteilen, zu bewerten oder gar zu verurteilen.
Ein Weckruf
Priester Joachim Hauser, Vorsteher der Gemeinde Dillingen, sagte in seinem Predigtbeitrag, es ginge um das Wichtigste in unserem Leben, der Wiederkunft Jesu Christi. Er habe es wie einen Weckruf empfunden, Jesus in die Mitte unseres Lebens zu nehmen, seine Hand fest zu halten und nicht locker zu lassen. Darauf komme es an!
Diakonin Nicole Motsch aus der Gemeinde Dillingen wurde auch zu einem Predigtbeitrag aufgerufen. Sie sprach davon, dass wir alle aus unterschiedlichen Verhältnissen, mit unterschiedlichen Belastungen in den Gottesdienst gekommen seien. Trotzdem sei es eine Gemeinschaft, die die Liebe erwidern wolle, die wir immer wieder durch Gott erfahren.
Ich muss dabei sein
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl sagte der Bezirksvorsteher, Bezirksevangelist Klaus Dieter Weller, dieses Abendmahl sei der Beweis, dass uns nichts von der Liebe Gottes scheiden könne. „Jesus ist da, ich muss dabei sein“, so stehe es in unseren Herzen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls beendete der Apostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
12. November 2024
Text:
Klaus Klein
Fotos:
Lars Hedrich
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