Die Nacht der offenen Kirchen am 20. März 2026 in Saarwellingen lud dazu ein, Glauben neu zu erleben – durch Begegnung, Gespräche, Musik, Kunst und Stille. Unter dem Leitmotiv „Heiliger Josef“ standen Vertrauen, Verantwortung und Hoffnung im Mittelpunkt.
Fünf Kirchen – die Neuapostolische Kirche sowie die vier Kirchen der Pfarrei Saarwellingen - boten unterschiedliche Zugänge mit dem gemeinsamen Ziel, Menschen zusammenzubringen und Gemeinschaft erfahrbar zu machen.
Dieses Ziel wurde durch viele harmonische, verbindende Begegnungen erreicht, die diesen Abend zu einem rundum gelungenen Erlebnis machten.
Station 1: Neuapostolische Kirche, Saarwellingen
Die Station lud dazu ein, die Weihnachtsgeschichte rund um Josef und die Geburt Jesu mit einem Kamishibai gemeinsam zu erleben. Durch Mitmachangebote und Lieder wurden Besucher aktiv einbezogen und gestalteten eine offene, gemeinsame Atmosphäre.
Station 2: Kirche Maria Königin, Obersalbach
Ernst Alt (1935–2013) gestaltete viele Kirchen und öffentliche Räume. Bekannt ist er z. B. für Kirchenportale und bunte Fenster (u. a. in Saarlouis). Seine Kunst zeigt kraftvolle christliche und mythologische Motive mit eigener, unverwechselbarer Bildsprache. Gezeigt wurden Werke aus Frühzeit und Hochphase.
Lucia Neu ist Singer-Songwriterin und erzählt in ihren Liedern von Alltag, Gefühlen und besonderen Momenten. Mit Gitarre und Stimme verbindet sie poetische Texte mit ruhigen und auch kraftvollen Klängen. Ihre Musik lud zum Innehalten, Zuhören und Nachdenken ein.
Station 3: St. Marien, Reisbach
Die Station lud dazu ein, über die Frage „Wer ist Gott?“ nachzudenken und eigene Vorstellungen zu reflektieren. Im Austausch mit anderen und durch verschiedene Darstellungen (z. B. aus Film, Fernsehen, Musik) entstanden neue Perspektiven und Blickwinkel auf Gott.
Anschließend gab es eine Pause mit Suppe, um zur Ruhe zu kommen, Gedanken wirken zu lassen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Station 4: St. Bartholomäus, Schwarzenholz
Station vier beschäftigte sich mit dem Thema „Religionsfreiheit unter Druck“ und machte darauf aufmerksam, dass weltweit Millionen von Christinnen und Christen wegen ihres Glaubens verfolgt oder benachteiligt werden. Gleichzeitig wurde auch auf Menschen anderer Religionen hingewiesen, deren Religionsfreiheit verletzt wird. Die Ausstellung regte die Besucher dazu an, über die Bedeutung von Glauben und Religionsfreiheit im eigenen Leben und in der Gesellschaft nachzudenken.
Im Anschluss fand ein offenes Singen statt, bei dem alle eingeladen waren, gemeinsam Musik zu machen. Dabei ging es um Gemeinschaft, Hoffnung und Frieden. Das gemeinsame Singen sollte verbinden, unabhängig von Alter oder Konfession, und den Glauben auf eine erlebbare Weise ausdrücken. Gesungen wurden Lieder aus dem neuapostolischen Gesangbuch sowie aus dem katholischen Gotteslob.
Station 5: St. Blasius, Saarwellingen
Hier fand der gemeinsame ökumenische Gottesdienst zum Abschluss der Nacht statt, der die Inhalte aller Stationen verband (Glaube, Hoffnung, Gemeinschaft) sowie Musik, Gebet, Vaterunser und Segen beinhaltete. Danach gab es die Möglichkeit, sich bei einer Agape auszutauschen (Beisammensein mit Getränken & Gebäck).
Parallel dazu gab es einen Raum mit elektronischer Musik (EDM/House/Techno) und spirituellen Impulsen. Durchgehender Beat, Bewegung und Atmosphäre statt klassischem Ablauf.
27. April 2026
Text:
Michaela Schütz
Fotos:
Michaela Schütz
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
