Am 24. März 2024, dem Palmsonntag, empfingen die Eheleute Doris und Rüdiger Hedrich in einem Festgottesdienst aus der Hand des Vorstehers der Gemeinde Völklingen, Stephan Petri, den Segen zum 40jährigen Ehejubiläum. Gäste und Glaubensgeschwister erlebten einen besonderen Palmsonntagsgottesdienst, der mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Tochter Zion, freue Dich“ (GB 4), eigentlich einem Adventslied, eingeleitet wurde. Chor und Streichorchester trugen durch ihre Vorträge zur festlichen Stimmung bei.
Der Gottesdienst hatte zur Grundlage das Bibelwort aus Lukas 19, 38 – 40: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.
Zunächst erklärte der Vorsteher seine Auswahl des Eingangsliedes, das ja ein Adventslied sei. Dieses Lied drücke Erwartung aus, Erwartung, sich freuen zu können, dass der König einziehe. „Dein und mein Gott will heute Morgen in deinem und meinem Herzen einziehen!“, so der Vorsteher und er komme als Friedensfürst und nicht als Herrscher, sondern als Bittsteller.
Menschliche Erwartung, Göttlicher Weg
Bezugnehmend auf das Geschehen am Palmsonntag sagte Evangelist Petri, dass die Menschen der damaligen Zeit eine andere Erwartung gehabt hätten als der Sohn Gottes. In der Erinnerung an die vielen Taten und Wunder Jesu hätten sie gehofft, dass der „König Jesu“ die Römer aus dem Land vertreiben würde. Jesus hatte aber ein ganz anderes Ziel: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“, so sagte er den Menschen seiner Zeit.
Der Vorsteher zitierte dann den Trauspruch des Jubiläumspaares aus Sprüche 16, 9: Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein lenkt seinen Schritt. Er sagte dazu, dass wir alle Pläne gemacht hätten, wie unser Leben verlaufen sollte, aber nicht immer gehe das so einfach. Dann sei es gut und richtig, den Willen Gottes anzunehmen und uns von IHM leiten zu lassen. Dann bekomme man auch eine andere Sicht auf die Dinge und es könne Frieden ins Herz einziehen.
Diakon Peter Klatte unterstrich in seinem Predigtbeitrag noch einmal das Gesagte und rief im Blick auf das Heilige Abendmahl alle dazu auf, die Herzen zu öffnen für die Wirksamkeit des Sohnes Gottes.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wies Evangelist Petri in der Ansprache zum Hochzeitsjubiläum unter anderem darauf hin, dass die Beiden immer wieder Zeit für die Gemeinde, Zeit für die Jugend und mit der Jugend gehabt hätten. Der liebe Gott habe auch die Liebe wachsen lassen. „Gegensätze ziehen sich an, Gemeinsamkeiten verbinden und Eure Gemeinsamkeit war immer der Himmlische Vater“, so der Vorsteher.
Der Palmsonntagsgottesdienst endete mit Gebet und Segen. Anschließend konnte alle Anwesenden dem Jubiläumspaar Glück und Segen wünschen.
26. März 2024
Text:
Klaus Klein
Fotos:
Lars Hedrich
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