Weltweit wird jeder siebte Christ verfolgt. Über 380 Millionen Christen waren es im Jahr 2025 - so viel wie noch nie zuvor. Zum Gedenken an die Menschen, die wegen ihres Glaubens Verfolgung leiden müssen, wurde im Jahr 2015 der "Red Wednesday" ins Leben gerufen. 2025 beteiligten sich über 600 Gemeinden und Institutionen weltweit an diesem Gedenken, davon fast 250 allein in Deutschland. Im Saarland illuminierten 11 Kirchengemeinden ihre Gotteshäuser rot, davon vier neuapostolische Gemeinden.
Verschiedene internationale Hilfswerke machen auf diese schreckliche Tatsache aufmerksam und liefern bedrückende Informationen und Hintergründe.
Das überkonfessionelle christliche Hilfswerk "Open Doors" ist bereits seit 1955 im Einsatz für verfolgte Christen. In Deutschland macht "Open Doors" auf das Leid verfolgter Christen aufmerksam. Hier der Link zur Homepage.
KIRCHE IN NOT ist eine katholische Hilfsorganisation, die 1947 als Solidaritätsaktion für Vertriebene gegründet wurde. Seit 2011 ist sie eine Päpstliche Stiftung. KIRCHE IN NOT widmet sich dem Dienst an Christen auf der ganzen Welt durch Information, Gebet und Hilfe, wo auch immer Christen verfolgt oder unterdrückt werden oder zu wenig Geld für die Seelsorge vorhanden ist. Jedes Jahr unterstützt KIRCHE IN NOT durchschnittlich 6000 Projekte in 150 Ländern. Das Hilfswerk wird rein durch private Wohltäter unterstützt, denn die Stiftung erhält keine öffentlichen Gelder. Für den Red Wednesday gibt es eine eigene Homepage. Unter anderem ist dort auch eine interaktive Karte mit allen beteiligten Kirchengemeinden vorhanden.
Vier Kirchen leuchteten rot
Bereits seit 2021 beteiligt sich die Kirchengemeinde Saarbrücken am "Red Wednesday". Im Gottesdienst, der in der Regel gemeinsam mit dem Buß- und Bettag gefeiert wird, liegen seit dieser Zeit besondere Schwerpunkte auf Gedenken und Fürbitte-Gebete.
In diesem Jahr kamen drei weitere Kirchengemeinden hinzu: Dillingen, Merzig und Saar. Damit setzte die Neuapostolische Kirche ein deutliches Zeichen zum Gedenken an die verfolgte Christenheit. Dies ist besonders bemerkenswert, da bundesweit das Interesse an der Beteiligung und am Gedenken rückläufig ist.
23. November 2025
Text:
Gerhard Grapp
Fotos:
Redaktion
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
