Am Mittwoch, den 11.06.2025, besuchte der Kirchenpräsident der Gebietskirche Westdeutschland, Bezirksapostel Stefan Pöschel, die Gemeinde Zweibrücken. Zu diesem Gottesdienst war auch die zum Gemeindeverbund gehörende Gemeinde Pirmasens eingeladen.
Der Bezirksapostel legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Johannes 20, 30 und 31 zu Grunde: „Auch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, dass ihr glaubt, Jesus sei Christus, der Sohn Gottes, und dass ihr durch den Glauben das Leben habet in seinem Namen.“
Auf das Chorlied "Jesus will Dir heut begegnen" (Lieder zum Glauben, Bd. 2, Verlag Friedrich Bischoff) eingehend, betonte der Bezirksapostel, dass in dem Lied eine Einladung ausgesprochen würde. „Wer wohl diese Einladung aussprach?“, fragte er weiter. Es seien weder Bruder noch Schwester gewesen, sondern der Heilige Geist, der auch hierin offenbar würde.
Die Bedeutung des Sendungsauftrags
Die Evangelien in der Bibel, so wie wir sie heute kennen, seien niedergeschrieben worden, damit Menschen glauben könnten. Bezirksapostel Pöschel wies damit auf den Sendungsauftrag hin, den auch in unserer Zeit Menschen empfangen hätten. Er betonte, dass dieser heute noch sehr wichtig sei und weiter getragen werden müsse, damit sich die Worte von Jesu aus der Bibel erfüllten.
Dazu müssten gläubige Menschen nach draußen gehen und ihren Mitmenschen von Jesu Evangelium erzählen. Dies könne nicht von der Couch aus geschehen, man müsste sich schon bewegen. „Nur wenn jemand am Fernseher sitzt und die Füße hin und her bewegte, ist er noch lange kein Fußballer“, erwähnte der Bezirksapostel.
Die Kraft der Gedanken
In seiner Co-Predigt ging Apostel Jeannot Leibfried auf die Wichtigkeit der Glaubens-Gemeinschaft ein. Er sprach unter anderem von negativer oder positiver Suggestion. Auch er bediente sich des Beispiels eines Fußballers: wenn ein Fußballspieler auf das Feld ginge und sich einredete, dass das Spiel nicht zu gewinnen sei, dann sei die Wahrscheinlichkeit groß, das man das Spiel auch tatsächlich verliere, führte er an. „So sollten wir nicht offenbar werden,“ erwähnte der Apostel. Wir sollten statt dessen die positive Kraft Jesu, gewirkt aus dem Heiligen Geist, in uns wirksam werden lassen.
Die Kinder Luise-Marlene und Eiden empfingen in diesem Gottesdienst das Sakrament der Heiligen Versiegelung. (Siehe hierzu Kapitel 8.3 aus dem Katechismus der Neuapostolischen Kirche). Es folgte noch die Feier des Heiligen Abendmahles, bevor der Gottesdienst mit Gebet und Segen beendet wurde.
18. Juni 2025
Text:
Norbert Möller
Fotos:
Carsten Vieth
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