Gleich zwei besondere Ereignisse prägten den Gottesdienst in Zweibrücken am 25.08.2024: Bischof Pascal Strobel hatte sich zu diesem Gottesdienst angemeldet, und es wurde die Rubinhochzeit der Glaubensgeschwister Hoffmann gefeiert.
Bischof Pascal Strobel legte dem Gottesdienst ein Wort aus 2. Korinther 1,7 zu Grunde: "Und unsre Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen: Wie ihr an den Leiden teilhabt, so habt ihr auch am Trost teil."
In seiner Predigt bezog sich der Bischof auf die Leitgedanken zu diesem Gottesdienst und erwähnte, dass Paulus hier nicht die normalen körperlichen Leiden meinte, sondern die Leiden durch das Verkündigen des Evangeliums. Er zählte einige dieser Leiden auf, denen Paulus ausgesetzt war. Doch zum Schluss hätten sich die Mühen und Leiden gelohnt, denn Gott habe alles gut werden lassen. Er schloss seine Predigt mit den Worten, dass auch wir solchen Leiden ausgesetzt seien, aber es sich lohnen würde, es einem Paulus gleich zu tun.
Evangelium ist keine Nebensache
Priester Cronauer, der Vorsteher der Gemeinde Zweibrücken, stellte uns die Frage, ob wir mit Freuden neuapostolisch wären, ob wir mit Freude in den Gottesdienst gehen würden und ob wir mit Freuden das Evangelium verkündigen würden, oder ob das eher so eine Sache für nebenbei sei. Er stellte dabei auch die Notwendigkeit des Bekennermutes heraus, welchen er noch mit persönlichen Erfahrungen verdeutlichte.
Segen zur Rubinhochzeit
Zum Segen der Rubinhochzeit trugen die drei Töchter der Familie Hoffmann in inniger Geschlossenheit das Lied „Gott, wenn Du uns segnest“ (Nr. 56) aus dem Frauenchorbuch.
Bischof Strobel las zur Erinnerung noch einmal den Trauspruch des Rubin-Paares aus Sirach 34,16.17: "Die Augen des Herrn sehen auf die, die ihn lieben. Er ist ein gewaltiger Schild, eine starke Stütze, ein Schutz gegen die Hitze, ein Schatten am heißen Mittag, er bewahrt vor dem Straucheln, er hilft vor dem Fall; er erhebt die Seele und macht das Angesicht fröhlich, gibt Gesundheit, Leben und Segen."
Füreinander geschaffen
Der Bischof führte unter anderem aus, dass Gott es wunderbar mit den Jubilaren gefügt habe. Sie seien wie für einander geschaffen, das zeige der nun erwünschte Segen.
Der Gottesdienst wurde mit Gebet und Segen beendet. Danach waren die Gottesdienstbesucher noch zum Sektempfang eingeladen.
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