Der Gottesdienst am Sonntag, dem 1. Juni 2025 in der Landauer Straße hatte ein ganz besonderes Gepräge: Es war das erste Mal, dass sich der Gemeindeverband Pirmasens-Zweibrücken in der Zweibrücker Kirche traf – so etwas wie eine Generalprobe vor dem Besuch von Bezirksapostel Stefan Pöschel am 11. Juni 2025, so der Gemeindevorsteher, Priester Immo Cronauer.
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus Apostelgeschichte 1,13-14: „Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. Diese alle hielten einmütig fest am Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.“
Gemeinschaft und Geisteswirken
Gemeinschaft war der Kernpunkt des Gottesdienstes. „Nur gemeinsam können wir etwas erreichen und bewegen“, führte Priester Cronauer aus. Er nannte als Beispiel die Geschichte der sieben Brüder, die sich oftmals stritten. Der Vater stellte dem eine Belohnung in Aussicht, der es schaffen würde, ein Bündel mit sieben zusammengebundenen Stäben zu zerbrechen. Das sei keinem der sieben Brüder gelungen. Dann habe der Vater jedem einen einzelnen Stab gegeben, der mit Leichtigkeit zu zerbrechen gewesen sei.
Evangelist Elmar Lavall aus der Gemeinde Zweibrücken sprach in der Co-Predigt über die Gegenwart des Heiligen Geistes und ging dabei auf das damalige Pfingstgeschehen ein, wie die Jünger in fremden Sprachen geredet hätten. Dies sei auch heute so, führte er aus: Der Heilige Geist rede zu jedem in einer verständnisvollen Weise, ob Kind, Erwachsener oder Greis.
In einer weiteren Co-Predigt ging Priester Holger Jungknecht aus der Gemeinde Pirmasens auf die Wirksamkeit des Heiligen Geistes ein, die man zwar nicht sehen aber dennoch spüren könne. Er verglich dies mit der Luft, die man nicht sehen könne, aber die man brauche, um zu überleben. Als weiteres Beispiel führte er die Vitamine an, die man mit der Nahrung zu sich nähme, ohne sie zu sehen, und doch erwachse Kraft daraus.
Nach dem Gottesdienst probten die Sängerinnen und Sänger der beiden Gemeinden für den bevorstehenden Gottesdienst mit dem Kirchenpräsidenten der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen präsentierten Jugendliche Eindrücke und Erlebnisse aus ihrer Reise nach Südafrika, die in der Osterwoche 2025 stattgefunden hatte.
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