Am Sonntag, den 23. März 2025 trafen sich in der neuapostolischen Kirche in Völklingen an die 40 Gläubige zur Teilnahme an zwei Kindergottesdiensten unter „einem Dach“. Um den unterschiedlichen Altersklassen der 6- bis 9-Jährigen und 10- bis 14-Jährigen einen alters- und entwicklungsgerechten Gottesdienst zu ermöglichen, erfolgte nach einem gemeinsamen Beginn mit Gesang und Gebet die Aufteilung in zwei Gruppen.
Das Bibelwort für beide Kindergottesdienste stand in Jona 4,8 (Hoffnung für alle): "Als die Sonne aufging, schickte Gott einen glühend heißen Ostwind. Die Sonne brannte Jona so auf den Kopf, dass er erschöpft zusammenbrach."
Den Kindergottesdienst für die 6- bis 9-Jährigen leitete Priester Joachim Hauser, Vorsteher der Gemeinde Dillingen/Saar. Begleitet und unterstützt wurde er vom Bezirksvorsteher des Kirchenbezirks Saar-Pfalz, Bezirksevangelist Klaus Dieter Weller.
Bei den 10- bis 14-Jährigen wurde der Gottesdienst von Priester Jerome Reis aus der Gemeinde Fechingen durchgeführt. Unterstützend stand ihm Priester Christof Jagielski aus der Gemeinde Dillingen/Saar zur Seite.
Interaktiv mit Legeeinheit (6 – 9 Jahre) und Flipchart (10 – 14 Jahre) ließen die Amtsträger die Geschichte von Jona und dem Wal vor den Kindern aufleben: Die Kinder hörten, wie Jona, sich dem Auftrag Gottes, nach Ninive zu gehen, um den Menschen dort Buße zu predigen, widersetzte und auf die Flucht vor Gott begab. Die Priester vermittelten den Kindern, dass Jona Gottes Güte und Gnade gegenüber der Bosheit der Menschen aus Ninive nicht hätte nachvollziehen können und er enttäuscht und verärgert darüber reagiert hätte.
Die Kinder berichteten ihrerseits von Enttäuschungen, die sie bereits mit anderen Menschen erleben mussten. Außerdem wurden sie motiviert, sich darüber Gedanken zu machen, ob ihr Verhalten/Fehlverhalten gegenüber anderen zu einer Enttäuschung geführt haben könnte.
Gott bietet eine Lösung – Überleitung zur Sündenvergebung und Heiligem Abendmahl
In der Gruppe der kleineren Kinder bereitete Bezirksevangelist Weller auf das Heilige Abendmahl vor: Statt Rache und Sühne, wie es sich Jona für die Bewohner Ninives gewünscht hatte, habe Gott eine andere Lösung geboten – die Vergebung. Durch Reue, Buße und Umkehr habe den Menschen Vergebung zuteilwerden können.
Dieses Angebot mache Gott den Menschen durch den Opfertod seines Sohnes Jesus Christus bis heute, so der Bezirksvorsteher.
Anschließendes Beisammensein
Mitgebrachte Speisen und Getränke luden im Anschluss an die Gottesdienste noch zur Gemeinschaft und kurzem Verweilen ein.
29. März 2025
Text:
Isabell Hauser
Fotos:
Isabell Hauser
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