Am Mittwochabend, 03.Dezember 2025 besuchte Apostel Gert Opdenplatz die Gemeinde Saarbrücken-Süd. Im Verlauf des Gottesdienstes spendete er Bischof in Ruhe Wilfried Sommer und seiner Frau Brigitte den Segen zur Rubinhochzeit.
Als Eingangslied zum Gottesdienst hatte der Apostel aus der Wunschliste des Jubelpaares das Lied GB 275 „Lasst uns fröhlich Lieder singen“ ausgewählt. In seinen Eingangsgedanken ging er dann auch auf die Gedanken des Liederdichters ein und verwies auf die Vielfältigkeit der Möglichkeiten einer Harfe mit den vielen Klängen der einzelnen Saiten. So solle auch unser „Lied“ ein Wohlklang für unseren himmlischen Vater sein.
Als Grundlage der Predigt diente das Bibelwort aus Lukas 1, Verse 42-43 : „Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Und wie geschieht mir, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?"
Zwei Wunder Gottes
Hier werden zwei besondere Wunder Gottes für den Menschen erfahrbar. Maria, in der christlichen Tradition Beispiel für Glauben und Demut, erfährt von dem Engel Gabriel, dass sie einen Sohn empfangen werde. Dieser Sohn Gottes würde ewig über sein Volk herrschen und ihm dienen. Obwohl sie Jungfrau ist, nimmt sie mit ihrer Glaubensbereitschaft diese Verheißung an und erlebt die Erfüllung - sie wird schwanger.
Ihre Freundin Elisabeth, schon im hohen Alter stehend, wird ebenso durch eine Verheißung des Engels schwanger. An beiden Frauen geschieht ein Wunder Gottes, das mit dem Verstand nicht zu erfassen ist. Als Maria ihre Freundin Elisabeth besucht, spürt diese, dass das Kind in ihrem Leibe „hüpft“. In diesem Augenblick spricht sie die Worte aus: „wie geschieht mir, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt ?“
Dies, so führte der Apostel in seinem Dienen aus, sei die aus dem Glauben kommende Erkenntnis Elisabeths gewesen, dass Maria den „Herrn“ unter ihrem Herzen trug. Es sei für Christen heute ebenso eine Sache des Glaubens, die jungfräuliche Empfängnis von Jesus Christus zu erfassen und als eine frohe Botschaft weiterzutragen.
Bischof Pascal Strobel unterstrich in seinem Predigtbeitrag, dass Gott, der die Naturgesetze gemacht habe, diese auch jederzeit in seinem göttlichen Willen außer Kraft setzen könne. So auch bei Maria und ihrer Freundin Elisabeth.
Segen zur Rubinhochzeit
Nach der Feier des heiligen Abendmahls empfingen Bischof i.R. Sommer und seine Frau Brigitte dann den Segen zu ihrem Ehejubiläum.
Feierlich umrahmt wurde der Gottesdienst musikalisch von Orgel und Violine sowie dem Gemeindechor. Nach dem Gottesdienst bereiteten Bischof Pascal Strobel und Bezirksevangelist Klaus Dieter Weller dem Jubelpaar Sommer noch ein besonderes musikalisches Geschenk: An 2 E-Pianos spielten sie gemeinsam eine Bearbeitung zu dem Lied „Ich weiß ein herrlich Land“.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud das Jubelpaar alle Anwesenden zu einem Umtrunk mit Imbiss ein.
11. Dezember 2025
Text:
Claus Cleemann
Fotos:
Christian Latsch
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