Es ist üblich, dass einmal im Jahr die Senioren des Bezirks, soweit ihnen das möglich ist, zusammenkommen, um einen Gottesdienst gemeinsam zu feiern. Am 28.09.2025 hielt der Bezirksvorsteher Klaus Dieter Weller den Seniorengottesdienst für den Bezirk Saar-Pfalz in Völklingen.
Sein Dienen stellte er unter das Wort aus 1. Mose 14,20b: "Und Abram gab ihm den Zehnten von allem."
Zu Beginn des Gottesdienstes sprach er von einem Modell einer Klosterkirche, die er besucht habe, an dessen Teilen Fragen angebracht waren. An der Treppe stand beispielsweise die Frage: „Aus welchem Alltag steigst Du hinauf?“
Hinaufsteigen
Für manche sei es beschwerlich, die Treppen hochzugehen, insbesondere auch zur Kirche. Auch wenn es mal schwerfalle, die Treppe hochzugehen, so reiße man sich doch los aus den Schmerzen und der Einsamkeit, das mache Mühe, aber man könne aufsteigen in jedem Gottesdienst, man könne etwas zurücklassen, Sorge, aber auch Freude, man könne dann dem Wirken Gottes offen sein. Wenn wir dann nach dem Gottesdienst wieder die Treppe hinuntergingen, kämen wir von einer anderen Warte, man habe nämlich Kraft erhalten.
Üblich sei es, für besondere Gottesdienste auch ein spezielles Wort zu verwenden. Er habe in die Leitgedanken geschaut und dabei die Überschrift gelesen: Dankbarkeit zeigen. Dies passe besonders gut zu den Senioren.
Dank für Geleistetes
Obenauf liege bei ihm der Dank für das, was die Senioren getan oder auch, weil es nicht gut für die Gemeinde war, unterlassen habe. Die Jüngeren könnten sich ins gemachte Nest setzen, es war schon aufgebaut durch die Mitarbeit der Senioren. Das sei eine große Summe des Opfers, das gebracht worden sei. Darauf möge Gott seinen Segen legen.
Auch wenn viele negativen Dinge vorhanden seien, so stärke uns der Heilige Geist. Denn wir seien Gotteskinder, das nehme niemand weg, die Beziehung zu Gott könne niemand lösen oder wegnehmen. Das habe Auswirkungen auf unser Verhalten, wir seien von Gott geliebt und begnadigt, das müsse aus uns heraus strahlen.
Dankbarkeit für die Gemeinde
Wir seien geborgen, man könne sich fallen lassen, man gehe nicht alleine den Weg. Das Wesentliche sei, Gottesdienst, Predigt, Sakramentsspendung und Seelsorge, darauf liege das Fundament. Wer dankbar für seine Gemeinde sei, könne mitarbeiten und wäre bereit, Opfer zu bringen.
Evangelist Claus Cleemann (Saarbrücken Süd) und Priester Torsten Keller (St. Wendel) unterstrichen das Dienen in ihren Copredigten. Evangelist Stephan Petri (Völklingen) bereitete die Gemeinde auf das Heilige Abendmahl vor. Umrahmt wurde der Gottesdienst von Orgelspiel und Gemeindegesang, aber auch besonders durch einen beschwingt agierenden Seniorenchor.
6. Oktober 2025
Text:
Stephan Petri
Fotos:
Lars Hedrich
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