Nach fast genau drei Jahren erwartete die Gemeinde Sulzbachtal mit großer Vorfreude den Gottesdienst mit Apostel Gert Opdenplatz am Mittwoch, dem 20. August 2025. Eingeladen zu diesem besonderen Festtag waren auch die Gemeinde Heusweiler-Holz sowie die Geschwister aus dem Gemeindeverbund St. Ingbert / Homburg.
Als Bibelwort verwendete der Apostel den Text aus Lukas 2, 36.37, der das Verhalten der Prophetin Hanna in den Mittelpunkt stellt: "Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser. Sie war hochbetagt. Nach ihrer Jungfrauschaft hatte sie sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt und war nun eine Witwe von vierundachtzig Jahren; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht."
Zunächst ging der Apostel auf eine Textstelle im gemeinsam gesungenen Eingangslied (Bei dir, Jesus, will ich bleiben – GB 282) ein: „Sollt ich dir nicht Treu geloben, Treue über Tod und Grab?“ Viele Menschen ängstige der Gedanke an Tod und Grab. Christus aber ließe uns über diesen Horizont hinausblicken. Er verheiße uns das ewige Leben in der Gemeinschaft mit Gott und habe dazu den Weg bereitet.
Tag und Nacht dem Erlöser dienen
Die Erwartung des Heilands und Erlösers habe auch die Prophetin Hanna in ihrem Herzen getragen und davon zu allen geredet, die ebenfalls auf die Erlösung Jerusalems gewartet hätten. Hannas Platz sei im Tempel gewesen, und sie habe Gott mit Fasten und Beten gedient. Nicht ab und zu, sondern „Tag und Nacht“. Auch unsere Verbindung zu Gott solle nicht abreißen. Gläubige Christen sollten deshalb Gott im Gebet ihr Herz ausschütten. "Er hört uns", so der Apostel.
Zudem sollten wir im geistlichen Sinn fasten und auf Dinge verzichten, die uns vom Wesentlichen ablenkten, nämlich unserer Beziehung zu Gott und zum Nächsten. In diesem Zusammenhang wies der Apostel auf die übermäßige Nutzung der heute gegebenen technischen Möglichkeiten hin. "Nutzen wir unsere Zeit sinnvoll, sie ist kostbar."
Sündenfasten
In einem weiteren Wortbeitrag unterstrich Priester Joachim Hauser, Vorsteher der Gemeinde Dillingen, die Gedanken des Apostels. Er regte an, Gott mit einem „Sündenfasten“ zu dienen, d.h. über die eigenen Fehler Klarheit zu gewinnen und konsequent zu versuchen, diese Fehler abzulegen. Die nachfolgende Feier des Heiligen Abendmahls sei eine gute Gelegenheit, dazu Kraft aus dem Geist Gottes zu schöpfen.
Nach der anschließenden Feier des Heiligen Abendmahls beendete der Apostel den Gottesdienst mit Gebet und dem Schlusssegen. Der gemischte Chor setzte den Schlusspunkt mit dem Liedvortrag: „Ich glaube fest, dass alles anders wird“ (CM 332).
23. August 2025
Text:
Heidrun Schütz,
Ernst Schütz
Fotos:
Heidrun Schütz,
Ernst Schütz
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