Vor dem Altar stand ein großer Korb mit kleinen Geschenken - auf den ersten Blick sah der Inhalt aus wie Taufbonbon-Päckchen. Einer italienischen Tradition folgend werden zu Hochzeiten und weiteren Segenshandlungen fünf Mandeln verschenkt - Sinnbilder für die guten Wünsche Liebe, Glück, Gesundheit, Erfolg und göttlicher Segen. Verziert mit einem kleinen Schutzengel-Anhänger, konnten alle Gottesdienst-Teilnehmer ein solches Präsent zum Andenken an die Konfirmation mit nach Hause nehmen - ein Zeichen für die italienischen Wurzeln der Konfirmandin Lea-Marie Spelz.
Schon eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn war Lea mit ihren Eltern und Verwandten in der Kirche eingetroffen. Zunächst durfte sie mit ihren Lieben in der Sakristei Platz nehmen und die Wartezeit bis zum feierlichen Betreten des Kirchenschiffs überbrücken.
Diakonin Ute Morlok geleitete Lea dann kurz vor dem Gottesdienst an ihren Platz in der ersten Reihe - begleitet durch den Gesang des kleinen, aber feinen Gemeindechores.
Jesus: Weg, Wahrheit und Leben
Der Gemeindevorsteher und stellvertretende Bezirksvorsteher Hans-Martin Morlok legte dem Konfirmations-Gottesdienst den Beginn des Bibelworts aus Johannes 14, 6 zu Grunde: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben."
Zu Beginn seiner Predigt ging der Vorsteher zunächst auf das mit der Gemeinde gesungene Lied zum Gottesdienstbeginn ein: "Bewahr auf deinen Wegen mich Herr, mit starker Hand" (NAK Gesangbuch Nr. 315). Dieses Lied drücke Zuversicht, Glaube und Hoffnung aus. Diese Zuversicht wünsche er auch der Konfirmandin, wenn sie nun ihr Glaubensleben in die eigene Hand nehme. Ihre Eltern würden ihr aber nach wie vor zur Seite stehen und immer für sie da sein, wann immer sie dies benötige.
Gemeinde in der Verantwortung
Auch die Gemeinde band Hans-Martin Morlok mit in die Verantwortung ein: sie sei an diesem Tag nicht nur Zeuge des Gelöbnisses, sondern solle auch für das junge Gemeindemitglied da sein und in Gebet und tätiger Liebe zu Lea stehen, damit sie sich auch in "ihrer" Gemeinde wohlfühlen und sich geborgen fühlen dürfe.
Zwei ihrer Konfirmanden-Lehrer gaben in kurzen Ko-Predigten ihren Gedanken Ausdruck: Diakonin Ute Morlok und Priester Achim Vincon. Die Gemeindehelferin Céline Rohrbacher verlas für die Anwesenden den diesjährigen Konfirmandenbrief des Stammapostels Jean-Luc Schneider.
Gelöbnis und Segen
Mit freudiger und fester Stimme trug die junge Glaubensschwester das Konfirmations-Gelübde vor, bevor sie von ihrem Vorsteher den Segen zur Konfirmation empfing. Nach dem Segen erhielt Lea noch ihren Konfirmandenbrief und ein Jugendliederbuch, das sie zur aktiven Mitwirkung im Jugendkreis motivieren sollte.
Nach dem Gottesdienst gab es zunächst noch Gelegenheit für ein Gemeindefoto, zu dem sich die Glaubensgeschwister um den Altar scharten. Danach konnten sie der jungen Glaubensschwester ihre Glücks- und Segenswünsche entgegenbringen. Zum Abschluss überreichte der Vorsteher der Konfirmandin noch eine Konfirmations-Urkunde - ein neuer Willkommensgruß der Kirche an alle frisch konfirmierten Jugendlichen.
21. April 2024
Text:
Gerhard Grapp
Fotos:
Gerhard Grapp
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