Das Weihnachtsfest 2023 wurde in der Gemeinde Völklingen-Warndt zu einem ganz besonderen Ereignis: der Evangelist i.R. Paul Raidelet und seine Ehefrau Marlene erhielten aus der Hand des Vorstehers Stephan Petri den Segen zur Goldenen Hochzeit. Viele Gäste und Geschwister erlebten diesen Festgottesdienst, der vom Chor und einem Streichquartett musikalisch begleitet wurde.
Der Gemeindevorsteher, Evangelist Stephan Petri, legte dem Weihnachtsgottesdienst das Bibelwort aus Lukas 2, 10.11 zugrunde: „Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“
Zu Beginn seiner Predigt äußerte Evangelist Petri die Hoffnung, dass ihm die „Quadratur des Kreises“ gelingen möge, also dass weder das Weihnachtsfest noch die Goldene Hochzeit zu kurz kommen würde.
Der Heiland ist geboren
Die erste Botschaft sei, so der Vorsteher, dass der Heiland geboren wurde und es sei wichtig, dass er in uns heute noch einmal geboren werde. Mit diesem Heiland wollten wir gerne weitergehen und uns auf seine Wiederkunft freuen.
Nach der Bibellesung und einem Vortrag des Streichquartetts ging der Vorsteher auf die Geschichte ein und stellte fest, dass wir bei Geschenken Gottes manchmal ganz genau hinschauen müssten, um ihren wahren Wert zu erkennen. So habe auch ein junger Mann vor mehr als 50 Jahren bei einer entsprechenden Gelegenheit den zweiten Blick gebraucht um diese zu erkennen, mit der er heute Goldene Hochzeit feiert.
Was lässt unser Herz höher schlagen?
Dies bewegte Priester Christian Latsch aus Fechingen, der in seinem Predigtbeitrag diese Frage den Gottesdienstteilnehmern stellte. Als Antwort bekannte er, dass die Geburt Jesu, das Kind in der Krippe, unser Herz höher schlagen lässt und in der Folge das, was Gott in uns hineingelegt hat, diese neue Kreatur, sich im positiven Sinn entwickeln könne.
Der Mensch denkt und Gott lenkt
In der Ansprache zur Goldenen Hochzeit bezog sich der Vorsteher auf das Bibelwort aus Jesaja 63, 7: „Ich will der Gnade des HERRN gedenken und der Ruhmestaten des HERRN in allem, was uns der HERR getan hat, und der großen Güte an dem Hause Israel, die er ihnen erwiesen hat nach seiner Barmherzigkeit und großen Gnade.“ Er stellte fest, dass es keine Selbstverständlichkeit gewesen sei, dass beide sich getroffen hätten und wies darauf hin, dass alles von Gott gelenkt wurde.
Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Stille Nacht“ (Gesangbuch Nr. 26) endete dieser „Goldene“ Weihnachtsgottesdienst.
29. Dezember 2023
Text:
Klaus Klein
Fotos:
Stefan Primm
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