Am Sonntag, den 12. November 2023, empfing der kleine Oskar Assmus das Sakrament der Heiligen Wassertaufe. Die Handlung wurde von Priester Latsch durchgeführt. Geschwister, Familienangehörige und Freunde wohnten diesem freudigen Ereignis bei.
Dem Taufgottesdienst lag das Bibelwort aus Psalm 91, 1-2 zugrunde: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe“.
Priester Latsch sprach davon, dass dieses Bild aus dem Bibelwort Geborgenheit und Zuversicht ausdrücke und es wichtig im Leben eines Menschen sei, einen Ort der Geborgenheit zu haben und zu wissen wo man verwurzelt ist. Da der Mensch seine Zukunft nicht kenne, sei es auch wichtig, immer wieder Zuversicht und Hoffnung zu gewinnen. Gott könne dies dem Menschen geben. Unter dem Schutz und mit der Hilfe Gottes könne der Mensch Ruhe und Geborgenheit, aber auch Zuversicht und Hoffnung finden. Der Wunsch sei, dass der Täufling dies in seinem Leben erleben möge.
Gott wäscht die Erbsünde ab
Priester Reis thematisierte in der Co-Predigt den Hintergrund zur Heiligen Wassertaufe. Der in Sünde gefallene Mensch könne aus sich selbst heraus und aus eigener Kraft nicht mehr in die Gottesgemeinschaft zurückfinden. Gott stelle mit der Wassertaufe wieder den ersten Schritt zur Gottesgemeinschaft her. Die Erbsünde sei somit kein Thema mehr, jedoch sei die Sündhaftigkeit immer noch vorhanden. Jedoch würde Gott aus seiner Liebe nicht müde den sündhaften Menschen anzunehmen. „Auch wenn das Kind es hundertmal gesagt bekommt, die Kochplatte sei heiß, und es verbrennt sich dann doch die Finger, so warnen die Eltern das Kind auch das hunderterste Mal, aus Liebe“.
Ins Wasser fällt ein Stein
Die Eltern hatten sich zur Taufhandlung das Lied „Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise“ aus dem Jugendliederbuch gewünscht. Priester Latsch ging in seiner Ansprache zur Taufe - neben dem schönen Inhalt des Liedes - auf die besondere Beziehung zu Gott ein, die nicht auf Macht und Gehorsam oder Manipulation beruhe, sondern auf reiner Liebe und Vertrauen. „Die gesunde Beziehung des Menschen zu Gott ist und bleibt das Wichtigste im Leben“, so der Priester. Dies ihrem Kind zu vermitteln, sei eine verantwortungsvolle Aufgabe der Eltern.
Nach der Spendung der Taufe feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl. Mit Gebet und Schlusssegen endete der Gottesdienst. Gemeindemitglieder und Gäste gratulierten den Eltern bei der Verabschiedung noch ganz herzlich
27. November 2023
Text:
Christian Latsch
Fotos:
Stephan Assmuss
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
